Am Freitag, den 3. Juli 2026, wurde auf der Wiese am Boomdyk, Ecke Am Königspark, das Kunstwerk von Georg Zimmermann feierlich enthüllt.
Die Idee zu diesem Werk entstand bereits 1991, als Georg Zimmermann sein Abschlussjahr als Meisterschüler an der Kunstakademie Düsseldorf absolvierte. Während Glockentürme üblicherweise fest mit der Erde verbunden sind und ihre beweglich aufgehängten Glocken vor Gefahr und Notsituationen warnen, kehrt der Künstler dieses Prinzip bewusst um: Die Glocken sind fest fixiert, während sich die Türme bewegen können.
Nach der Fertigstellung wurden die beiden Türme zunächst auf dem Gelände des Alten- und Pflegeheims Maria Schutz an der Maria-Sohmann-Straße aufgestellt. Aufgrund baulicher Veränderungen mussten sie dort jedoch weichen.
Im Austausch zwischen den Hundefreunden Georg Zimmermann und Walter Schäfer vom Verein Lebenswertes Hüls e. V. entstand die Idee, die Skulptur in Hüls aufzustellen. Ausgehend von dieser Idee im Jahr 2018 entwickelte sich das Projekt in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Hülser Bürgerverein e. V. Zunächst musste ein geeigneter Standort gefunden werden. Aus sicherheitstechnischen Gründen wurde zudem die Beweglichkeit der Türme dauerhaft blockiert.
Bewusst fiel die Wahl auf den Standort am Boomdyk, wo das Naturschutzgebiet Hülser Bruch unmittelbar an das Siedlungsgebiet grenzt. Mit der Skulptur verbindet sich die Hoffnung, die Menschen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu sensibilisieren. Denn Glockentürme hatten seit jeher die Aufgabe, vor Gefahren zu warnen und die Menschen wachzurütteln.
Am 3. Juli 2026 konnte der Vorsitzende des Hülser Bürgervereins, Andreas Lischke, zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Kirche zur feierlichen Enthüllung begrüßen.
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